Energieversorgung mit gutem Gewissen

Im Geoheizwerk, werden knapp 50 Prozent der benötigten Wärmemenge mit Geowärme ohne jegliche Schadstoffe erzeugt.
Der Rest des Wärmebedarfs wird durch die Wärmepumpe gedeckt, die mit Erdgas und leichtem Heizöl angetrieben wird. Die Nutzung der Thermalquelle führt zu einer erheblichen Reduzierung von Emissionen. So werden u.a. 6.938 Tonnen Kohlendioxid vermieden.

Die Investitionen für Thermalwasserförderung, Wärmeerzeugung, Wärmeverteilung und Wasseraufbereitung in Höhe von rund 17,5 Millionen EURO (Erding1) und die Erweiterung des Projektes auf die doppelte Leistung mit geplant 18,7 Millionen EURO sind also gut angelegt.


Das innovative Erdinger Geowärme Projekt wurde aus dem Thermie-Programm der Europäischen Union und aus Mittel des Programms „Rationellere Energiegewinnung und -verwendung" des Freistaats Bayern gefördert und war eines der dezentralen Projekte der EXPO 2000 in Hannover.

Die Kombination Geowärme/Fernwärme ist doppelt gut.

 

 
Vorteile

Schon der Aufbau einer konventionellen Fernwärmeversorgung ohne den Einsatz erneuerbarer Energie trägt durch den Wegfall zahlreicher Einzelfeuerungsanlagen zur Schonung wertvoller Ressourcen, einer Emissionsreduzierung und zu einer rationellen Energieverwendung bei.

Auch der Kunde darf sich freuen. Er erhält eine komfortable und sichere Energieversorgung, die das ganze Jahr hindurch - Tag und Nacht, im Sommer wie im Winter - zur Verfügung steht.

Emissionsvergleich
Emissionsvergleich:
Dezentrale Heizkesseltechnik - Geowärme im Endausbau